Magen-Röntgen

Untersuchungsablauf

Beim Magen-Röntgen wird der Magen als erstes durch die Einnahme eines Brausepulvers größtmöglich aufgebläht, wobei der Radiologe nach dem Trinken des Kontrastmittelbreis den Fluss des Kontrastmittels durch die Speiseröhre und den Magen beobachtet. Anschließend wird die Durchleuchtungsanlage mit dem Patienten in Liegeposition gebracht. Damit alle Teile der Magenwand gut mit Kontrastmittel beschlagen sind, muss sich der Patient einmal um die eigene Achse drehen. Danach erfolgt die Aufnahme der benötigten Bilder. Da der Magentrakt aus Weichteilen besteht und daher nur sehr wenig Kontrast erzeugt, ist eine optimale Vorbereitung sowie der Einsatz eines Kontrastmittels notwendig.

Diese Untersuchungstechnik wird primär zur Abklärung folgender Frage- stellungen eingesetzt:

  • Geschwüre oder Geschwülste an Speiseröhre und Magen
  • Gastritis, Zwerchfellbruch
  • Klärung anatomischer Verhältnisse nach Operationen am Magen
  • Magenbeschwerden