BURA

„Schau ma mal.“

Die österreichischen Radiologinnen und Radiologen sorgen für Überblick: Mit genauem Auge machen sie im Zuge einer Untersuchung bis zu mehrere tausend Bilder und verdichten diese Informationen für die Patientinnen und Patienten sowie die zuweisenden Ärztinnen und Ärzte.

Die Bundesfachgruppe Radiologie (BURA) vertritt als beratendes Gremium der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) die österreichischen Radiologinnen und Radiologen. So sind wir zum Beispiel in die Begutachtung von Gesetzesentwürfen und Veränderungen von Ausbildungsordnungen involviert.

Auf unserer Website finden Sie Informationen über

  • die neuesten Entwicklungen im Bereich Radiologie,
  • die BURA und ihre Tätigkeitsfelder,
  • die radiologischen Untersuchungsverfahren und das grundsätzliche Funktionsprinzip der für die bildgebende Diagnostik zur Verfügung stehenden Technik sowie
  • das Qualitätsmanagement im Bereich Radiologie.

 

null KI-Integration in der Prostata-MRT-Diagnostik

Eine neue Studie beleuchtet die Perspektiven deutscher Radiolog:innen auf die Integration eines KI-basierten computergestützten Erkennungssystems (AI-CAD) in den Workflow der Prostata-MRT-Diagnostik. Im Rahmen der Untersuchung wurden Radiolog:innen in einem Vorher-Nachher-Design interviewt, um die Implementierung des Systems zu evaluieren.

Die Ergebnisse, analysiert anhand des Modells der Workflow-Integration und des Technologieakzeptanzmodells, zeigten bedeutende Hindernisse auf. Zu den größten Herausforderungen gehörten Zeitverzögerungen im Arbeitsprozess, zusätzliche Arbeitsschritte und eine instabile Leistung des AI-CAD-Systems. Auf der positiven Seite wurden gute Selbstorganisation und eine benutzerfreundliche Software als wesentliche Förderfaktoren genannt.

Die Studie unterstreicht die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes bei der Einführung von KI-Technologien im Gesundheitswesen. Sie liefert wertvolle Einblicke in die Schlüsselfaktoren für die erfolgreiche Implementierung von KI in klinischen Arbeitsprozessen.

Weitere Details zur Studie finden Sie unter doi.org/10.1016/j.apergo.2024.104243.